Montag, 13. Februar 2012

Nie wieder so ein Töten wie in Ruanda : Aberkennung des Veto-Rechts

Auch Ruprecht Polenz zeigt sich inkompetent:
Das Assad-Regime müsse einer Friedenstruppe zustimmen,meint dieser.

Wenn die überwältigende Mehrheit der Mitgliedstaaten bei den Vereinten Nationen
gegen eine Beibehaltung,besonders des offenbar ohnehin kaum rechtmäßigen Veto-
Rechts von Moskau & Peking(auch von Washington,London,Paris) votieren,dann 
haben diese es de facto verloren !!!

= Aber auch Washington,London und Paris unterstellen sich zudem,nicht wirklich 
Demokratie zu verstehen.Echte Demokraten wollen solche Extra-Würste nämlich nicht !!!  

 14.02.2012 00:00 UhrVon Hans Monath, Jan Dirk HerbermannKommentare: 0



Assad sperrt sich gegen Friedenstruppe

Blauhelme gegen Panzer? Syrische Soldaten vor der Protesthochburg Homs, die seit Tagen von der Armee beschossen wird. Foto: Reuters Foto: REUTERS
Blauhelme gegen Panzer? Syrische Soldaten vor der Protesthochburg Homs, die seit Tagen von der Armee beschossen wird. Foto: Reuters - Foto: REUTERS
Regime lehnt arabischen Vorschlag ab / UN: Regierungstruppen töteten bereits mehr als 400 Kinder.



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Ungeachtet internationaler Bemühungen um ein Ende der Gewalt in Syrien haben Sicherheitskräfte des Assad- Regimes auch am Montag ihr Bombardement der Stadt Homs fortgesetzt. Den Vorschlag der Arabischen Liga für eine gemeinsame Friedensmission der UN und arabischer Länder wies die syrische Regierung in scharfer Form zurück. Die beiden UN-Vetomächte Russland und China, die im Sicherheitsrat kürzlich eine Verurteilung des Assad-Regimes verhindert hatten, reagierten zurückhaltend auf den Plan. Die Arabische Liga hatte ihre eigene Beobachtermission am Sonntag für gescheitert erklärt.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach sich dafür aus, den neuen Vorstoß der Liga schnell im Sicherheitsrat zu prüfen.
Die aktive Rolle der Regionalorganisation beim Versuch, die massive Gewalt gegen die syrische Opposition zu stoppen, gilt in Berlin als politisch bedeutsam, weil sie Vorwürfe entkräftet, der Westen mische sich in innerarabische Angelegenheiten ein.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Ruprecht Polenz (CDU), zeigte sich allerdings skeptisch gegenüber den Erfolgsaussichten eines UN-Blauhelm-Einsatzes. „Natürlich wäre es wünschenswert, wenn eine solche Mission zustande käme“, sagte er. Voraussetzung sei aber, dass Russland seinen Widerstand gegen eine UN-Resolution aufgebe und Machthaber Baschar al Assad zu einem friedlichen Vorgehen bereit sei. Daher sei die Friedensmission „leider unwahrscheinlich“. Russland sagte zwar zu, den Vorschlag für eine Blauhelm-Mission zu prüfen. Voraussetzung sei aber, dass die syrische Regierung dem zustimme und ein Waffenstillstand gelte, sagte Außenminister Sergej Lawrow.
Fortschritte verzeichnet die Arabische Liga offenbar mit ihrem Versuch, Syrien diplomatisch zu isolieren. Die Organisation forderte alle arabischen Länder auf, die diplomatischen Beziehungen zu Damaskus abzubrechen. Stattdessen will die Liga zur syrischen Opposition eigene Kommunikationskanäle aufbauen und ihr „jegliche Form von politischer und finanzieller Hilfe“ gewähren.
Auch Deutschland unterstützt nach Angaben des Sprechers des Auswärtigen Amtes, Andreas Peschke, die Aufständischen beim Versuch, „eine gemeinsame, schlagkräftige Opposition gegen das Assad-Regime aufzubauen“. Zu Meldungen, wonach die Terrorgruppe Al Qaida die Assad-Gegner unterstützt, sagte Peschke, die Führung des Syrischen Nationalrates, der Dachorganisation der Opposition, habe gegenüber Westerwelle ein Bekenntnis zu einer pluralen und demokratischen Ordnung abgelegt.
Vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York kritisierte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, am Montag die Untätigkeit der Weltgemeinschaft im Fall Syrien: „Je länger die internationale Gemeinschaft keine Maßnahmen beschließt, desto mehr wird die Zivilbevölkerung unter den zahllosen gegen sie verübten Grausamkeiten leiden.“
Die Verbrechen des Regimes gegen das eigene Volk seien in den vergangenen Wochen „scharf eskaliert“. Nach den Erkenntnissen des Hochkommissariats für Menschenrechte töteten Assads Truppen weit mehr als 5400 Menschen. Zehntausende wurden verhaftet oder flohen vor der Gewalt. Assads Truppen machen laut Pillay bei ihren Massakern auch vor Kindern nicht halt: Sie töteten gemäß UN-Recherchen bereits mehr als 400 Minderjährige. Auch mit systematischer Folter und Vergewaltigungen wolle das Regime den Widerstand brechen. Dabei funktionieren die Assad-Truppen nach UN-Informationen selbst Krankenhäuser in Folterlager um. „Mehr und mehr vermeiden die Verwundeten den Gang in die Krankenhäuser, aus Angst, sie würden dort verhaftet oder gefoltert“, sagte Pillay.
Die frühere Kämpferin gegen die Apartheid in Südafrika verlangte, die für die Grausamkeiten Verantwortlichen müssten sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten.



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Freitag, 10. Februar 2012

Haben die Vereinten Nationen zu wenig aus Libyen-Befreiungs-Tragödien gelernt ??

Die Menschenrechtsstatuten können und gewähren doch schon in bestimmten
Zusammenhängen ein gewisses Mandat,um zum möglichst besten Schutz von
Menschen einzugreifen !!!

= Bei derart barbarischer,tötender Zerstörung einer ganzen Stadt,verlangen
doch die Menschenrechtsstatuten eigentlich sogar ein internationales Eingreifen!
Besonders,wenn sich Möglichkeiten bieten,Baschads Tötungs-hardware von
Städten fern zu halten !!!

Exil-Syrer dokumentieren Gräueltaten
http://www.tagesschau.de/ausland/syrienopposition106.html

Die mehr als besonders Moskau und Peking betroffenen angrenzenden Mitglieds-
staaten der Arabischen Liga und ebenso besonders die angrenzende Türkei zeigen
sich nicht nur über Pekings und Moskaus Veto entsetzt.

Landkarte von Syrien

Syrien ist immerhin etwa halb so groß wie die Bundesrepublick Deutschland - hat aber nur

etwa ein viertel der Einwohner :da und dort wäre Raum gegeben!

Landkarte von Syrien
Landkarte von Syrien

Mit herzlichen Grüßen Thomas Karnasch

Möglicherweise geht Anschlag in Syrien auf Konto des Baschad-Regimes: zur Einschüchterung

des Militärs,damit diese nicht weiter desertieren.

Das muss doch gerade von Syriens Militär als Aufforderung verstanden werden,
eben zu desertieren !!!

Besonders Moskau und Peking sind jetzt gefordert,die Militärs zum Desertieren zu ermutigen !!!

= Schiffe an der Küste Syriens könnten dabei hilfreich sein.
Mit herzlichen Grüßen Thomas Karnasch

25 Tote bei Explosionen in Syrien

Schuldzuweisungen nach Anschlag in Aleppo

Bei einer Explosion eines Kleinlasters sind in der zweitgrößten syrischen Stadt mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Die Opposition beschuldigt das Regime von Präsident Assad hinter dem Anschlag zu stecken. Zu schnell seien Kamerateams vor Ort gewesen.
Von Ulrich Leidholdt, ARD-Hörfunkstudio Amman
Das syrische Staatsfernsehen zeigt Bilder der Verwüstung mitten in Syriens zweitgrößter Stadt. Im Zentrum von Aleppo haben sich gegen neun Uhr Ortszeit zwei schwere Explosionen ereignet. Offenbar galten sie Gebäuden von Staatssicherheit und militärischem Geheimdienst.
Es heißt, ein Kleinlaster sei in die Luft geflogen. Auch beschädigte Wohnhäuser sind zu erkennen. Bulldozer kämpfen sich durch Trümmer, Menschen stehen um leblose Körper herum. Viele Tote meldet das Staatsfernsehen. Kamerateams filmen, Übertragungswagen sind erstaunlich schnell am Ort. Für die syrische Opposition ein klarer Beweis, dass nicht – wie von offiziellen Medien behauptet – Terroristen hinter den Anschlägen stehen.


  • Mindestens 25 Tote bei Explosionen in Aleppo
    tagesschau 17:00 Uhr, 10.02.2012 [Thomas Aders, ARD Kairo]
  • intern Download der Videodatei
    Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:
Bilder des syrischen Staatsfernsehens zeigen den Ort der Explosion in Aleppo. (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes Bilder des syrischen Staatsfernsehens zeigen den Ort der Explosion in Aleppo. Oppositionelle hatten schon bei den ersten Anschlägen gemutmaßt, das Regime stecke dahinter und wolle den Widerstand diskreditieren, um seine These vom Aufstand bewaffneter Banden zu stützen. Der erste Anschlag ereignete sich vor Ankunft der Beobachter der Arabischen Liga, der zweite vor ihrer Zwischenbilanz, der heute mitten im Generalangriff auf die Hochburg des Widerstandes Homs, der mit unverminderter Gewalt anhält. Dort gehen Belagerung und Dauerbeschuss aufständischer Viertel weiter.
Deserteure behaupten, einen Armeepanzer in die Luft gesprengt zu haben. Die Bevölkerung fürchtet, die Stadt solle sturmreif geschossen werden für den Angriff von Bodentruppen. In den letzten beiden Tagen seien weitere Panzereinheiten nach Homs verlegt worden.
Die humanitäre Situation verschlechtert sich. Zwar seien erstmals seit Tagen Lebensmittel, Medikamente und Verbandszeug ins Viertel Bab Amr gelangt, anderswo dagegen fehle fast alles. Die Menschen fürchten ein zweites Hama. Dort hatte Hafiz al Assad, Vater des heutigen Präsidenten, vor 30 Jahren einen Aufstand zusammen schießen lassen. Etwa 20.000 Menschen starben. Dennoch zeigen die Rebellen von heute Mut. Hunderte Jugendliche demonstrierten trotz der Angriffe im Stadtteil Al-Bayada, unter ihnen auch ein bekannter syrischer Fußball-Star.
Stand: 10.02.2012 14:24 Uhr